darXide - Leidenschaft
von
LynxX
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Das ist ein Auszug, aus einem Buch das ich grad schreibe, ich werd immer mal wieder einzelne Ausschnitte hier einstellen und freue mich über konstruktive Kritik. Da ich ein unorganisierter Schreiber bin, wird es wahrscheinlich nie eine komplette Serie zu lesen geben. Ich hoffe ihr habt dennoch Spaß daran.
Grüße
LynxX
Ihre Rüstung glühte feurig im Licht der untergehenden Sonne, Greet hatte das Gefühl als könne er sich verbrennen, wenn er Sie berührte. Sie stand hoch oben auf dem kleinen Kliff und blickte hinaus auf den Ozean, der langsam die Sonne verschluckte. Sie hatte ihre metallenen Schwingen ausgebreitet und der Wind, der tosend Richtung Meer blies, wirbelte ihr die Haare um den Kopf. Er beobachtete sie eine Weile, bevor er sich daran machte den schmalen Weg zu dem Felsvorsprung hinauf zu steigen. Sie war erstaunlich, eine Kriegerin aus Leib und Seele. Er war beeindruckt von ihrem Stolz und ihrer Anmut, noch nie hatte ihn ein Mensch so sehr fasziniert wie sie. Als er sie erreichte und sich neben sie stellte, blickte sie kurz in sein Gesicht und ihre silbernen Augen blitzten leidenschaftlich, dann wendete sie sich wieder zum Meer. Nun wusste er, dass sie zufrieden war; er strich ihr sanft über die Schulter. Er war besorgt gewesen, als sie sich so schnell nach dem Kampf zurückgezogen hatte.
Die Kämpfe wurden immer schwerer, sie trug jedes Mal mehr Verletzungen davon, er hatte geglaubt, dass sie vielleicht deswegen verzweifelte, aber es ging ihr gut. Sie brauchte lediglich etwas Ruhe um den Adrenalinrausch ausklingen zu lassen. Mit seinem empfindlichen Gehör konnte er wahrnehmen, wie ihr Herz raste. Er wusste, dass Sie wahrscheinlich auch seines hören konnte, das genauso schnell schlug, wie das ihre. Bei ihm war es jedoch nicht das Adrenalin, was sein Herz dazu brachte, es war vielmehr ihre Gegenwart.
„Was denkst du gerade?“, fragte er während er sie zärtlich betrachtete.
„Als ob du das nicht wüsstest.“, antwortete sie, ihre Stimme rauh, „Oder bist du dir inzwischen doch zu fein in meinen Gedanken herum zu stöbern?“
„Na ja …; nein.“
Er grinste verlegen und sah wie sie schmunzelte. Er stellte sich hinter sie, umfasste ihre Tallie und vergrub sein Gesicht in ihrem Haar. Sie legte ihre Flügel an und lehnte sich zurück.
„Lass uns nach Hause gehen.“; flüsterte sie, dann drehte sie sich zu ihm herum und stellte sich auf die Zehenspitzen, um ihm einen flüchtigen Kuss zu geben, dann löste sie sich von ihm und ging den Weg zurück. Er sah ihr nach, sah wie das silberne Haar wieder schwarz wurde und ihre Rüstung den Platz mit knielangen engen Jeans und einer schwarzen Bluse tauschte. Er bereute es gerade zutiefst, dass er wirklich wusste, was sie gedacht hatte, denn nachdem er ihre Gedanken las, hätte er sie am liebsten auf den Rücken geworfen und sich auf sie gestürzt. Ihm wurde immer noch heiß und kalt, wenn er an die Bilder dachte, die er in ihrem Kopf vorgefunden hatte. Warum musste der Weg nach Hause nur so lang sein.
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