das Warum
von
Scorpion
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In unendlicher Trägheit stehe ich auf.
Ich sehe den Schatten in all dem Verlauf.
Die Last des Lebens drückt schwer darauf.
Man kann es nicht sehen, nicht Schmecken, nicht Riechen.
Bloß Fühlen. Bloß denken.
Die Erkenntnis ist nicht süß.
Sie ist fade, wie eine Made.
Sie ist verzweifelt
Und ab da ins Herz gemeißelt.
Ist alles und auch nichts.
Ist eine Frage die nie alleine bleibt.
Bringt keine Antwort vor dem Tode.
Wisst ihr, wohin der Weg uns am Ende bringt?
Warum wir so sind, wie wir sind?
Was ist das hier?
Am Ende doch nur ein farbloses Nichts, zusammengehalten von den Kräften der Gravitation?
Oder doch mehr?
Kein Verständnis.
So viele Fragen.
Zu wenig Antworten.
Ich bin rastlos und träge zugleich.
Sehe einfach keinen Vergleich.
Kann nichts entdecken.
Kann mich nicht mehr erretten.
Ich muss warten, bis dass Ende kommt mit all seinen Schrecken.
Erst dann kann ich es erblicken.
Nur dann ist es vielleicht zu spät.
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