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Kategorien > Gedicht > Liebe

der Eine

von Raven

1

Gestern Abend wars soweit
Arbeit erledigt – entlich Zeit.
Ruhe um Luft zu schnappen
Ließ mich erschöpft auf Kuscheldecke sacken.
Über mir in 1000 Farben
Ließ ich mich von der Dämmerung forttragen.
Doch sie verließ mich schon auf halben Weg
War es wirklich schon so späht?
Die ersten Sterne warn schon da
Und der blasse Sichelmond wenn man hinter Wolken sah.
Ich seufzte und machte es mir bequem
Kleiner Bär und großer wagen warn zu sehn.
Weiter oben machte sich Kassiopeia breit,
alles schon bekannt seit langer Zeit.

Ich suchte halbherzig weiter
Tastete mich vorwärts auf der Sternenleiter.
Gähnte bei Orions Herrlichkeit,
Venus vermittelte mich auch nicht wirklich Sinnlichkeit.
Herkules wirkte mehr als protzig
Der Schwan entkam dem Pfeil trotzig.
Der kleine Löwe wirkte heute wenig stumm
Und brüllte mit dem Drachen rum.
Der Rabe hatte ein zerzaustes Gefieder,
der alten Jungfrau zitterten alleingelassen vorm Altar die schwachen Glieder.
Der Becher war auch leergetrunken,
(der Fuhrmann wirkte auf der Milchstraße mehr als nur betrunken)
Hase gar nicht dumm
Führt Fuchs und Jagdhund nur im Zirkel rum.

„Begeisternd“ schnaubend starrte ich auf des Nordens Krone
wärend ich mein Durchhalten mit ner Chick belohnte.
Heute war am Himmel glatt die Hölle los,
meine Bewunderung dessen war auch nicht gerade groß.
Immer die selbe Leier,
glotzt man auf des Himmels Schleier.
Alles hat schon Namen, für mich schon gute Bekannte
Doch da! Was neues, etwas noch nicht benannte!!
Durch den Zigarettenqualm fast erstickt,
ein fernes Leuchten mir ein Lächeln schickt.
Unscheinbar auf dem großen Firmament
Etwas das mein Auge noch nicht kennt.
Beständig glitzernd wirkt er dennoch still
Ich richt mich auf weil ich seiner Schönheit näher sein will.
Wie oft starrte ich schon auf das Leuchtemeer,
Kannte es schon auswendig das Sternenherr.
Wurde nur abgelenkt von all dem Trubel,
von all den Zanckerein und dem Partyjubel.
Doch heute nehm ich mir die Zeit,
und bewundre deine Ewigk...
...HEY!! Was ist jetz los???!!!
Verdammt!! Wo bist du bloß????

Einen Moment nicht aufgepasst
Und ein langer Silberstreifen von dir verblasst!!!
Mein Lieber Freund jetzt war ich sauer,
aus dieser Aktion wurde ich nicht schlauer.
Nicht mal für ein Kennenlernen blieb Zeit
Nun gehst du namenlos in ferne Dunkelheit.
Wie soll ich dich nun finden?
Und ließ mich verzweifelt auf die Decke zurücksinken.
Glaub mir, ich bin ein Stures Wesen
Ich werde nicht so tun als wärst du nie dagewesen!
Ich vermiss dich jetzt schon, werde suchen, weiter warten
Vielleicht kommst du ja wieder und wir könnten einen neuen Versuch starten??

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Kommentare

sternenkind schrieb am 2007-05-02 10:11:18:
hmmm, ... ich fands ein ganz liebes Gedicht.
Lässt einem richtig ins Träumen sinken.
Schön kreativ gemacht, ein nettes Werk zum träumen und zeitvertreib. :)

lg fussl

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