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Kategorien > Fanfiction > intergalactic reports

der Letzte seiner Art

von Xythoplaeton

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Hier ein kurzer Ausschnitt eines Tagebucheintrags aus dem Rechner eines Roboters.
Na ja dieser muss halt genervt feststellen, dass er der letzte seiner Art ist.
Ist nur so ein Bericht den ich aus so einer komischen Datenbank herausgefischt habe. Ich bezweifle aber die Echtheit des Dokuments. Hab gehört diese anorganischen Wesen sollten über physische Ähnlichkeiten mit auf den euren Planeten lebenden Achtbeinern haben.
Aber wie gesagt, vielleicht spinnt die Datenbank.


_Galaxienloses Sonnensystem (Sonne ist ein schwarzes Loch, jedoch können die hier
beschriebenen Bewohner das Licht erkennen, welches durch heftige Fusionen des Sterns
der unglaublichen Schwerkraft entkommen)
_1.455.357.270 Lichtjahre von meinem Aktuellen Aufenthaltsort entfernt
(hilft in zwei Punkten wohl kaum weiter…)
8037.ter Planet (Planet ist ein vernetztes System aus kleinen „Monden“)
_Metropole des Mondes vom Mond des Planeten
_(Uhrzeit wird hier mit Hilfe der Planetenumlaufzeit um das schwarze Loch ermittelt.)
Der Planet dreht sich mit 3-facher Lichtgeschwindigkeit um das schwarze Loch
INFO :
256 Grade entsprechen 1 Umlauf
1379 Umlaufe 1 Ellipse(System dreht sich in zwei Achsen)
(falls die Empfänger durch diese Zahlen verwirrt sein sollten da ihre Mathematik nach einem anderen System funktioniert als Unsrige, dann hat sich die Frage bereits in diesem Satz von selbst beantwortet …)


-317. Umlauf 3488. Ellipse: (Zeitrechnung eines genialen Architekten, der es fertig brachte
den Heimatplaneten in einer Stabilen Umlaufbahn zu halten und
die losen Monde mit Brücken zu verbinden.)
...ich schoss aufgebracht mit meinem Gleiter zwischen die grell beleuchteten Gebäude hindurch und wich den entgegenfliegeden Inseln aus.- Mich nervte schon seid einiger Zeit meine Arbeit als instellarer Händler - ich setzte zu einem Sturzflug an und schoss mit beachtlicher Geschwindigkeit dem Mondmittelpunkt entgegen. Der Energiegenerator schaltete sich aus und ich folgte für einige Zeit der Schwerkraft, doch es dauerte nicht lange bis sich plötzlich der Generator einschaltete um gegen die Gravitation anzukämpfen. Praktisch, dass einige Planeten so sehr modifiziert wurden bis sogar ganze Asteroiden durch sie hindurch rauschen konnten ohne die Fassade anzukratzen. Nur gibt es in letzter Zeit sehr viel mehr Asteroiden sowie fliegenden Weltraumschrott als zu früheren Zeiten, da die Sonne wieder an Masse gewonnen hat und sogar Materie aus nahe liegenden Galaxien anzieht. Eben aus diesen Grund fand ich meinen Job ja so lästig, denn Waren exportierende Raumschiffe müssen die Umlaufbahn des Planeten im richtigen Winkel mit großer Geschwindigkeit verlassen um nicht als komprimierte Materie zerquetscht an einer 500km großen Kugel zu enden, die die Masse von 100 Neutronensternen besitzt. Blöderweise ist eben dieser Fall letztens vermehrt aufgetreten.
Auf jeden fall flog ich am Mondmittelpunkt vorbei und bemerkte wie der Frontbereich meines Gleiter heftig zu glühen anfing. Es stellte sich heraus, dass sich im Mondzentrum durch die starke Gravitation etwas Gas Gesammelt hatte und eine zu große Reibung erzeugte.
- Lästig, wozu benötigen anorganische Lebewesen zum Überleben eine Atmosphäre-
Denn es reicht doch allemal sich per Funknetz zu verständigen, als durch Gas Zirkulationen mit, in der Nähe stehenden, Wesen zu kommunizieren.
Da die äußerste Schicht meines Gleiters zerstört war und mein billiges Gefährt nicht in der Lage war sich selbst zu reparieren, beschloss ich einer möglichst qualitativ guten Werkstatt einen Besuch abzustatten. Zeitlich stand ich aber leider etwas unter Druck, da ich bemerkte wie auf einmal die punktgroße Sonne am, von Gebäuden überwucherten, Horizont auftauchte und plötzlich stehen blieb. Wenn dieser Mond in dieser Direktion zur Sonne stand bedeutete dies, dass ich bereits verpasst hatte, wie eines unserer Export Raumschiffe vom Raumhafen die Planetenumlaufbahn verlassen hat.
- auch wenn die Sonne ein schwarzes Loch ist können ihrer massiven Gravitation Lichtwellen entfliehen auf die wir uns optisch auch spezialisiert haben-


-356. Umlauf :
Ich saß also auf einem freien Aussichtspunkt in der Werkstatt fest und beobachtete die graue Städtelandschaft und hielt am Himmel Ausschau nach Galaxien. Es schien länger zu dauern als erwartet, denn es gab so einen gut bezahlten verrostete alte Blechbüchse, die doch tatsächlich mal kurz eine Quarksfusionskammer in dessen protziges Raumschiff einbauen wollte.
Als ich mich beschweren wollte, weil noch ewig lange der Lack von grell leuchten bis unsichtbar gewählt werden musste, wurde mir einfach der gebrauchter klapprige Motor zugeschoben.
Erneut wollte eine Klage einreichen, ließ es aber und verkaufte das alte Teil um nicht vollends knapp bei Kasse zu sein.
Ich ging wieder zur Aussichtsplattform und kämpfte gegen die langweile des Wartens an.
Sobald sich ein gewisses Individuum endlich dazu bewegt hatte einen dunkel leuchtenden Lack zu kaufen -es ist wirklich `ne Farbe die beleuchtete Räume dunkler macht - geschah etwas völlig unvorhergesehenes. Als ich den Blick wieder zur winzigen Sonne wendete, bewegte sich der größte Gesteinsplanet in ihre Richtung, der gesamte Himmel leuchtete für unglaublich kurze Zeit grell auf und schließlich war nichts mehr zu sehen. Nun ja die Stadt war zwar zu sehen aber der Himmel war nun komplett schwarz. Ich ahnte bereits was passiert war und nutzte den psychischen Schock der nervenden Blechbüchse aus um mit dem bereits düster lackierten, sportlichen Raumschiff aus der Stadt zu fliehen. Beim zurückblicken sah ich wie der Blecheimer auf die Landeplattform hinaus stürzte, den Sicherheitsdienst alarmierte aber wegen des Lacks meine Position nicht ausfindig machen konnte.
Mit dem Gesetz würde ich zudem keine Probleme haben, da binnen kürzester Zeit ein gesamtes Sonnensystem samt Zivilisation zu der Größe einer Bowlingkugel schrumpfen würde. –Bowlen ist ein inter galaktisch weit verbreiteter Sport dessen Ursprung im früheren Universum bekannt ist…-
Ich aktivierte also die so eben eingebaute Fusionskammer und beschleunigte kurz darauf auf 1000 fache Lichtgeschwindigkeit. Geschockt betrachtete ich den Geschwindigkeitsmesser und stellte erschreckender weise fest, dass die Druckwelle der so eben explodierten superschweren Bowlingkugel für das enorme Tempo verantwortlich war. Zum glück war das gesamte Raumschiff vor starker Strahlung hervorragend geschützt, denn das Licht der vor mir liegenden Galaxien setzte durch die enorme Geschwindigkeit eine sehr hohe Strahlung frei.
Obwohl ich wusste, dass hinter mir nur die schwarze leere sein konnte blickte ich zurück.
Was ich dort sah brachte beinahe meinen Rechner zum Absturz.
Die größte Supernova die man sich vorstellen konnte breitete sich hinter mir in allen erdenklichen Farben aus.
Dies hatte nur eines zu bedeuten.
Das

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