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Kategorien > Fantasie und Liebe > Fantasie und liebe

die siebte kugel des bösem III

von manfred stiller

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Die siebte Kugel des Bösen III

Jedoch der Eremit, in seiner Einsamkeit sprach er immer mit den Tieren, im Bruchteil der Sekunde erfasste er die Situation, riss seine gespreizte Hand in die Höhe, in Richtung des Baumes, auf den sich die Taube geflüchtet hatte und schrie: „Böses zu Bösem.“ Der Schuss löste sich, die Taube flatterte auf und zu Boden stürzte:-Der schwarze Jäger!
Die Leute schrien auf, umdrängten den getroffenen schwarzen Jäger, der schon die kalte Hand des Todes und die heiße Hand des Teufels spürte. Max hatte gerade noch Anne auffangen können als sie sich zurück verwandelte und in die Tiefe stürzte. Max und Anne weinten vor Schrecken und gleichzeitig vor Glück. Das größte Unheil hatte abgewendet werden können.
Max warf sich vor dem Fürsten auf die Knie und beichtete die ganze Geschichte mit den verdammten Freikugeln. „Wie dem auch sei, die Prüfung ist nicht bestanden und der Betrugsversuch muss hart bestraft werden. Du wirst aus meinem Fürstentum verbannt!“
Da nahm der Eremit den Fürsten beiseite: „Mein Fürst, es ist uns ja gelungen größten Schaden abzuwenden und Max war immer fleißig, rechtschaffen und tüchtig. Dem Druck der Prüfung hat der junge Mann leider nicht standhalten können. Aber wartet mit Eurem Urteil noch ein Jahr. Max hat dann Gelegenheit sich zu bewähren und die Angelegenheit erscheint vielleicht in einem besseren Licht.“
Langsam legte sich die Aufregung. Max gelang es in einem Nachbarland eine Stelle als Forstassistent zu bekommen. Ihm wurde viel zugemutet und Max stand scharf unter der Hand seines neuen Dienstherrn. Schließlich war es ja Stadt und Land bekannt, dass sein ehemaliger Vorgesetzter unter mehr als mystischen Umständen uns Leben gekommen war. Max jedoch konnte seine Redlichkeit und Tüchtigkeit unter Beweis stellen und gleichzeitig viele neue Aspekte der Forstwirtschaft studieren. Nur die Liebe? Die Trennung war schon eine Belastung für Anne ’s und Max Glück. In der neuen Umgebung hatte doch die eine oder andere Schönheit ein Auge auf den flotten Jäger geworfen. Max jedoch stürzte sich in die Arbeit. Jedermann wollte er beweisen was er Wert war und dass seine Erfolge nicht nur auf Glück und faulem Zauber beruhten. Die Liebe zu seiner Anne war das gute Band, das ihn leitete.
Nach einem Jahr kamen wieder alle zusammen, in der Hoffnung nun doch ein besseres Fest zu feiern. Der Fürst setzte seine grimmige Miene auf. Er hatte seinen besten Mann verloren, alle Welt zerriss sich das Maul über die Vorkommnisse in seinem Land. Hier ging es schließlich um seine Autorität. Der Eremit ergriff das Wort: „Es kann nicht sein, dass das Glück dieser beiden Menschen von einem Prüfungsschuss abhängt. Die Liebe ist eine Fügung Gottes und so bitte ich Sie, mein Fürst Gnade walten zu lassen.“ Der Jubel der Leute war auf seiner Seite. Nun war der Fürst doch sehr froh, dass er nicht den Harten machen musste. Er würde einen sehr tüchtigen Förster erhalten und alles wendete sich zum Guten. Er machte ein großzügiges Hochzeitsgeschenk und der Eremit konnte Anne und Max verheiraten. Und ihre Liebe wurde mit zunehmender Reife immer größer, denn sie wussten ja, wie hart sie erkämpft war. Man sagt das Fest habe über eine Woche gedauert.
Die alte Schmiede in der Wolfsschlucht ließ der Fürst abreißen und von Freikugeln hat man lange, lange Zeit nichts mehr gehört.









Manfred Stiller, Sommer 2011

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Kommentare

manfred stiller schrieb am 2011-09-22 11:10:38:
Autor manfred stiller gib'st 2x. deshalb erst "Autor manfred stiller" suchen und bei den 1. anfangen zu lesen.
entschuldigt das kuddel-muddel

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