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Kategorien > Alltag > Mein Leben

ein schwuler mann

von Selorien

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es war einmal ein schwuler mann
der ging so einen weg entlang
der weg war lang,
der weg war breit
auf einmal war er zugeschneit

da dachte sich der schwule mann
was man da wohl machen kann
er dachte lang,
er dachte breit,
und doch blieb er eingeschneit

dem schwulen mann wards langsam kalt
da versuchte er es mit gewalt
mal schlug er lang,
mal schlug er breit
aber noch immer eingeschneit

"dann bin ich halt kein schwuler mann
und geh nen andern weg entlang"
der war nicht lang
der war nicht breit
und außerdem nicht eingeschneit

dies sind die gedanken eines homosexuellen (meine) die in gedichteter form gesellschaftskritik gegenüber homophoben menschen /besonders christen!!) üben sollen. das gedicht beschreibt die schwierigkeit des outings und kommt aus meinem herzen!!

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Kommentare

Era Gone schrieb am 2009-03-15 17:39:26:
Wirklich interessant, sich auf diese Weise Gedanken über dieses Thema zu machen. Auch die Gedichtform ist interessant und schön übersichtlich. Weiter so!
Gimliy schrieb am 2009-03-15 14:50:47:
Hi, dein Gedicht ist wirklich gut. Am Anfang war ich etwas verwirrt, aber der Sinn kommt dann doch noch richtig rüber. Der eine Absatz ist ein wenig komisch, er dachte breit, ich schreibe dir mal einfach auf, wie ich es machen würde.
da dachte sich der schwule mann
was man da wohl machen kann
er dachte lang,
die ganze Zeit
und doch blieb er eingeschneit
Das soll nicht heißen, dass ich dein Gedicht schlecht fand, sondern nur eine Möglichkeit, wie es ein wenig besser klingen würde, meiner Meinung nach.
Mach´s gut
lg: Gimliy
Ps: Manchmal muss man auch durch Eiseskälte gehen und einfach auf seinem Weg bleiben, denn sonst lebst du nicht für dich, sondern für die Anderen!!!
AlterMann schrieb am 2009-03-15 09:35:10:
Du solltest deine Gesellschaftskritik lieber in Texte verfassen.
Das Gedicht ist so grottenschlecht, dass du genau das Gegenteil von dem erreichst, was du willst.

Nimm's mir nicht übel, aber mir liegen "Minderheiten" nun mal am Herzen - auch wenn ich leider nicht schwul bin.
Also, schreibe einfach deine Gedanken auf, als Text. Frei, offen und ehrlich.
Dann kannst du eventuell den Blickwinkel verändern.

Einfach nur: "...ich armer Schwuler...", dass ist schon ganz gewaltig unter der Gürtellinie!!!

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