gedankenlose Machenschaften
von
Kathy
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der eisigkalte Wind strich mir eine Strähne ins Gesicht. ich stand nun hier vor dem riesen grossen Gebäude und schaute noch mal hinter mich. sollte ich wohl doch lieber nach Hause gehn? ich hatte einbisschen Angst, mir wahr aufeinmal alles unangenehm und ich wusste nicht so richtig warum. ich stieg die Holztreppen bis zur Haustüre hinauf. auf dem Rücken trug ich meine Gitarre. als ich geklingelt hatte, machte ein gutaussehender, Junger Typ anfangs 20 nach Sekunden auf. "da bist du ja, wir können gleich anfangen." ich trat ins Wohnzimmer, das eine moderne Einrichtung hatte. ihr fragt euch jetzt bestimmt was ich hier mache. naja mein Wunschtraum ist es Musikerin zu werden, mit seiner Hilfe. Jason, werde ich dem Traum ein stückchen näher zu kommen. ich setzte mich also hin, auf einen Hocker und nahm meine Gitarre aus der Tasche. "hast du das Lied geübt, das ich dir beigebracht hatte? ich zuckte zusammen, als er hinter mir auftauchte und mich an der Schulter hielt. "j...ja" stotterte ich. mir bekam plötzlich so ein Schauer, dem Rücken kalt herunter laufen. er schaute direkt auf meine Finger, die langsam über die Linien des Instrumentes leiden. Es scheint ihm gut zu gefallen. „das hast du gut gemacht...Amy“ seine Stimme klang erregt von meinem Solo. Wow es war das erste mal da ich ihn glücklich gemacht hab. „doch ich hab noch keinem Text.“ Ich schaute ihm ins Gesicht und immer noch waren seine Mundwinkel nach oben gerichtet. Ich wartete eine Reaktion ab, doch.... es kam nichts. Sein Blick war noch immer so verträumt. Er sagte nichts. „hallo,“ ich winkte vor seinen Augen hin und her. „ich hab noch keinen Text.“ Ich wunderte mich, denn eigentlich wäre er jedes Mal so grob in Worten gefasst zu mir. Ich schluckte, noch einmal und noch einmal. Er kniete sich zu mir hin, und mit seinen zarten Lippen sprach er:“ ich möchte das du von deinem Herzen heraus einfach ein Lied singst.“ So hatte er noch nie mit mir geredet. Mein überalles gehasster Gitarrenlehrer. Ich konnte ihn noch nie leiden, doch ich wollte doch unbedingt Lieder schreiben können und meinen Gedanken alles auf ein Blatt Papier nieder schreiben.
Ich wendete mich meiner Gitarre zu und spielte von meinem Herzen heraus. „im so tierd of being here, supressed by all my childish fears, and if you have to leave, i wish that you would just leave, cause your presence still lingers here, and it wont leave me alone........“er hörte meiner sanften Stimme aufmerksam zu. “when youd cried id wipe away all of your tears when youd scream Id fight away all of your fears, and I held your hand through all of this years, and you still have all of me.” Klangvoll beendete ich den Sound. „es war zwar nicht mein selbst geschriebener Song, aber ich denke es kommt von meinem Herzen heraus.“
Aufeinmal kommt er meinem Ohr näher und flüstert so unerwartet:“ lass uns nicht über Musik reden, lass uns über uns reden.“ „UNS!?“ stösste ich raus. Er nickte, nahm mir meine Gitarre weg und stellte sie gegen das Klavier. „ja uns“ er ging hinter mich, wühlte in meinen Haaren. Seine Hände fühlten sich warm an. „weißt du, ich möchte nicht dass du mich hasst, Amy“ „ich hasse dich nicht“ ich wusste doch genau das ich lüge, doch wieso nur diese netten Sprüche, heute an einem so normalen Dienstag. Er lies meine schwarzen Haare auf meine Schulter zurück fallen. „ich habe das Gefühl. Es verwirrt mich wie du mich immer mit den schönsten Augen ansiehst.“ Als er sich zu dem Fenster wendete ging ich ihm nach. „du brauchst nicht verwirrt zu sein.“ Und als er mich diese Frage fragte wurde ich auch verwirrt. „wie siehst du mich?“ „als mein Lehrer“ „und wie würdest du mich gerne sehen.“ Der schweiss bildete sich auf meiner Stirn. Ich begann zu zittern und seine warmen Augen strahlten jetzt Kälte heraus. Er kam auf mich zu. Was kommt jetzt noch?, fragte ich mich schon. Ich trat immer weiter zurück, bis ich an die Wand lehnte. Meine Augen formten sich gross. Seine Lippen spitzten sich. Ich hörte mich nur noch selber sagen: „ich glaube nicht dass das so gut wäre.“ Er drehte mein Gesicht gerade aus, mit seinen verschwitzten Händen. „ich möchte dich aber gerne küssen, mein Engel.“ Noch einmal versuchte er es. „ich aber nicht“ brüllte ich und stösste ihn ein paar centimeter weg von mir. „du solltst aber wollen .“wieder kam er näher. Seine Berührungen waren urplötzlich nicht mehr schön, sondern grob und verletzend. „bitte lass mich“ hauchte ich so verzweifelt. Ich wollte nach Hilfe schreien, doch meine Angst schnitt alle Worte von mir ab. Die Griffe wurden immer fester und meine Zunge wurde ungewollt erforscht. Ich konnte nur noch meinen Aufprall spühren. Er ober mir und ich fürchterlich schreiend. Doch er ignorierte mich. Er riss mir weiter meine Jeans auf. Und als dieses Schwein in mich eindrang konnte ich keinen klaren Gedanken mehr fassen, es tat so weh. Ich schaffte es mittlerweile endlich aus diesem Körper entfliehen. Ich griff meine Gitarre, rannte und rannte......
Ich wusste eben nur noch eins: mein Leben war zerstört, ich möchte sterben.
„und sie sind sich sicher dass er sie vergewaltigt hat.“ Ich sass jetzt in einem leeren Raum und hörte der Frau in Uniform zu. „meinen sie etwa ich lüge?“ ich schlug auf den Tisch. „nein, natürlich nicht, aber ohne einen Beweis kann man da nichts machen.“ Die Frau hielt meine Hand während ich heulte wie ein ausgesetzter Hund. „er hat mich genommen, auf den Boden geschmiessen und mein Herz zerbrochen, reicht das denn nicht.“ Mein Satz wurde von dem Geschluchse fast übertönt. „ich denke sie sollten sich eine Therapie aufsuchen.“ „und ich dachte ihr Bullen wärd für uns da“ Mit runtergelaufen schwarzen Tränen, von dem Kajal vermischt, verlies ich den einsamen Raum.
Der Kerl sah mich minutenlang an. Wir wurden von diesen Gittern zwischen uns getrennt. Er sah mich an wie damals. Und diesmal brauchte ich keine Angst mehr zu haben, brauchte nicht mehr zu flüchten, ich war sicher. Auch wenn mein Leben immer noch zerstört zu sein scheint.
Ich traute mich ganz alleine ins Gefängnis, doch etwas war dabei: meine Gitarre. „ich habe lange Zeit gehabt über einen Song nachzudenken, hör ihn dir an. Ich nenne ihn gedankenlos“ Tränen unterdrückend setzte ich mich auf einen Stuhl, es war mir egal ob der schmutzig war. Ich glitt über die Seiten. „hast du mir noch was zu sagen?, willst du fühlen wie ich auch? Glaubst du an Worte, die es gar nicht gibt. Dafür schmeisst du mich auf den Boden, hoffst es tut mir weh. Denkst nicht ne Sekunde über mich nach. Es ist egal was ich fühle, bin stumm, kann nicht schreien. Ich lieg nun hier. Du über mir. So langsam gehst du tiefer in meine Haut. Und ich seh in deinen Augen, du willst weiter fliegen. Drückst mich an die Wand und wartest ab bis ich sage: lass los.“ Ich fühlte mich frei. Es schien so als hätte es ihm mitten in sein skrupelloses Herz getroffen
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Kommentare
heather schrieb am 2006-06-21 19:50:09:
Deine Geschichte ist echt gut, vorallem das ende gefällt mir sehr. Am Anfang ließt es sich allerdings etwas stockend, da viele Sätze mit ICH anfangen. aber ansonsten finde ich sie sehr gut geschrieben. wie gesagt vorallem das ende gefällt mir.
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