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Kategorien > Liebe > Liebe

habe noch keinen :Ddies ist die erstschrift würde

von selin kp

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Die Sommernacht war so warm und angenehm wie nie zuvor. Die Menschen in dem kleinen, mit bunten Lichterketten erhellten Park, waren glücklich. Alle tranken den für die Türkei üblichen schwarzen Tee. Ich saß mit Verwandten an einem kleinen, niedlichen Tisch und genoss den Wohlverdienten Urlaub. Niemand war mir bis jetzt besonders aufgefallen, ich hatte einfach nur Spaß und machte mir nichts aus den eindringlichen Blicken der Männer. Dieser Park hatte etwas magisches, jeden Abend zog es uns dorthin. Es war wieder eines dieser wundervollen Abende .Wir saßen, lachten und waren froh zusammen zu sein. Doch irgendetwas war diesmal anders und ich konnte einfach nicht beschreiben was es war. Ohne jeglichen Grund drehte ich mich um, der Wind zerzauste meine lockigen Haare. Ich schaute nach hinten und unsere Blicke trafen sich. Sekundenlang hielt ich den Atem an, war so überrascht über das Gefühl, welches mich plötzlich durchfloss. Wer war er? Sein Blick war so ergreifend ich musste mich zwingen mich wieder umzudrehen. Diesen Tag, der 14.07.2009 werde ich nie wieder vergessen, den es war der Tag an dem sich alles ändern würde. Tagelang musterten wir uns gegenseitig, immer abends und immer mit dem gleichen unbekannten und zugleich aufregenden Gefühl. Ich ging an ihm vorbei, lächelte ihn, an ohne darüber nachzudenken und er erwiderte meine Blicke. Seine Körperhaltung verriet mir, dass er mich mochte. Es fühlte sich an als ob der Wind seine Wärme zu mir hinüber träge und meinen ganzen Körper umhülle. „Entschuldigung könnten wir kurz sprechen?“, waren seine ersten Worte. Ich antwortete nicht, er sprach weiter: „Ich möchte dich nicht stören, wenn du willst kann ich gehen“ „nein du störst mich nicht“, brachte ich gerade noch hervor, als er mir die Hand gab und sagte: „Ich heiße Deniz“ „Layla“, stotterte ich. Dieser durchdringende Blick, dieser rätselhafter Mann. Er steht vor mir, seine Hände in der Hosentasche nervös schwankend. Wir stellten uns unter einen Baum, dort konnte keiner von meiner Familie mich sehen. „Ich denke nur noch an dich“, brachte er mit leiser Stimme hervor. Der erste Gedanke der mir durch den Kopf schoss war: Er will mich ausnutzen! Doch dann sprach er weiter: „ Ich weiß das klingt verrückt aber Tag und Nacht denke ich an dich. Ich warte stundenlang hier damit ich dich sehen kann. Können wir uns vielleicht mal treffen?“ „Nein, das geht nicht, mein Vater ist hier .Ich kann nicht weg“ „kannst du mir vielleicht deine Handynummer geben?“ „ich habe kein Handy, es ist kaputt. Ich lebe in Deutschland und fliege nach 2 Wochen wieder zurück.“ Er lächelte. Mein Herz raste. „Ich muss jetzt gehen“ sagte ich schnell und verschwand. Wieder Zuhause zog ich mich direkt um und legte mich ins Bett. Er war so anders. Seine Blicke so warm wie Sonnenstrahlen. Nie zuvor hatte mich jemand so angeschaut. Am nächsten Tag ging ich mit zittrigen Beinen wieder in den Park. Er wartete. „Hallo Layla“ Ich lächelte ihn zur Begrüßung nur an. „Ich habe dir etwas mitgebracht.“ Er nahm meine Hand und legte ein Handy hinein. Seine Hände zitterten. Er hielt meine Hand nun fest. Langsam näherte er sich mir und umarmte mich. Wir umarmten uns nur, mehrere Minuten lang. Sein Geruch kam mir so bekannt vor. So nah. Wir schrieben uns Tag und Nacht. Ich hatte mich tatsächlich verliebt.Ich liebte ihn vom ganzen Herzen wollte soviel Zeit wie nur möglich mit ihm verbringen, doch eines war mir nicht bewusst. Tag der abreise nahte. Es war der letzte Tag. Still saßen wir uns gegenüber. Ich ging zu ihm. Er schaute auf den Boden. Wir sahen uns an, und plötzlich lagen wir uns in den armen und fingen an zu weinen. Unsere Tränen vermischten sich und fielen so zu Boden. Der unbeschreibliche Schmerz verband uns zu diesem Moment. „Ich werde dich nie verlassen“, flüsterte ich leise. „ich liebe dich Layla“ Er schaute mich an und küsste mich,langsam als wäre ich eine zerbrechliche Glasfigur. Er liebte mich. Das ist jetzt sechs Jahre her. Und nun sitze ich hier mit unserem Kind im Arm.Alleine. Vor exakt neun Monaten und 23 Tagen habe ich meinen Deniz verloren. Doch eins weiß ich: Er beschützt uns.

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