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Kategorien > Fantasy > Liebe

hat noch keinen titel

von Jen

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hey, ich bitte euch kommentare zu schreiben und vielleicht, wenn euch ein titel einfällt auch den schreiben.
danke=)

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Kapitel 1
Das unerwünschte Fohlen

Mitten in der Nacht wache ich auf. Es ist alles dunkel um mich herum und mein erster Gedanke ist, dass die beste Zuchtstute fohlen soll.
So etwas merke ich immer. Selbst wenn ich tief und fest schlafe. Wenn eine Stute kurz vorm fohlen steht werde ich wach. Warum weiß ich nicht. Ich habe es akzeptiert.
Ich ziehe mich blitzschnell an und gehe die Treppe runter. Unten angekommen höre ich ein Geräusch, es ist unheimlich. Ich halte den Atem eine geringe Zeit an, bis ich kurz davor stehe ohnmächtig zu werden und atme wieder. Da sich aber nichts mehr tut gehe ich weiter. Leise gehe ich hinaus, um ja kein Geräusch zu verpassen.
Aufgeregt gehe ich schnell den Weg zum Stutenstall entlang. Dort mache ich die Tür auf und ein schöner Duft von Heu und auch Schweiß strömt mir entgegen. Für kurze Zeit vergesse ich warum ich überhaupt hier bin. Doch dann reiße ich mich aus meinen Träumen und konzentriere mich auf das, warum ich hier bin: Jonna.

Als ich den langen Gang entlang gehe schaue ich automatisch in die Boxen hinein. Einige Pferde liegen, manche beobachten mich träge. Es sind die Neuankömmlinge, die noch misstrauisch sind, welche aufgesprungen sind. Problempferde sind meine Schwäche. Ich ziehe sie magisch an. Ich arbeite gerne mit ihnen.

An der vorletzten Boxentür links bleibe ich dann stehen. Dort steht Jonna, die wertvollste Zuchtstute, ein. Ich öffne leise die Tür und prüfe mit meinem Blick, wie weit sie ist, auch eine Gabe von mir. Ich gehe zu ihr und betaste ihren Bauch, um sicher zu gehen. Das Fohlen liegt richtig herum. Erleichterung breitet sich in mir aus. Der Rest wird ziemlich unkompliziert verlaufen.
Viele Stunden strengt sich die Stute, dem Schein nach, vergebens an, aber so ist es nicht. Sie presst mit aller Kraft. Endlich sieht man die Vorderbeine des Füllens und dann, noch eine Zeit später, kommt schon der Kopf. Ich ziehe mittlerweile an den Vorderbeinen, um es der Stute leichter zu machen. Nach noch ein paar Stunden liegt das Fohlen unversehrt neben der Stute.
Jonna steht auf und fängt an ihr Fohlen mit der Zunge zu putzen. Das ganz schwarze Füllen macht ein paar tollpatschige aufsteh Versuche und steht dann, nach vier Versuchen, auf seinen dünnen Beinchen. Er sucht die Milchquelle seiner Mutter um begierig daran zu saugen.
Als ich sicher bin, dass alles gut ist und bleibt gehe ich wieder zurück in mein Bett. Ich schlafe schnell ein.

Als um sechs Uhr morgens der Wecker klingelt überlege ich kurz liegen zu bleiben, aber dann würde Tony sie durchschauen.
Tony ist der Stallbursche hier und hilft mir bei der Arbeit.
Ich ziehe mich an und schiebe die Überlegungen beiseite. In der Gutsküche treffe ich Georg, den Gutsbesitzer.
>Morgen Georg.<, sage ich.
>Guten Morgen Sophie!<, er ist gut drauf, wie fast immer eigentlich.
>Jonna hat heute Nacht gefohlt. Es ist ein Hengst.<, teile ich ihm mit.
>Schön. Ist alles gut gelaufen?<, fragt er interessiert.
>Ja, es ist alles gut gelaufen.<, antworte ich.
Georg sagt nach kurzem zögern:> Wenn du willst kannst du ihm einen Namen geben, aber es kann sein, dass er verkauft wird. Wir können nicht jedes Jungtier behalten!<
>Warum denn?<, ich bin etwas verblüfft, doch eigentlich hätte ich es besser wissen müssen.
>Wir sind unterbesetzt. Du und Tony seid zu wenig. Ich muss den Bestand etwas kleiner halten, als ich eigentlich will, aber im Moment will ich niemand neuen einstellen.<, es klingt vernünftig, was er sagt.
>Okay, das sehe ich ein.<
>Ich muss jetzt los.<
Draußen überlege ich kurz, was ich jetzt zuerst tue und entscheide mich in den Stutenstall zu gehen. Ich muss noch füttern, Boxen misten und mir Gedanken um einen Namen für das Fohlen machen. Als ich das Füttern und Misten hinter mir habe gehe ich den langen Gang entlang und bleibe vor Jonnas Box stehen, öffne die Tür und sehe mir das Fohlen ganz genau an.
Nach kurzer Zeit habe ich einen Namen.
>Blue Starlight, das passt!<
Der Kleine scheint den Namen zu mögen, denn er reibt seinen Kopf an meinem Ärmel. Ich schließe die Tür wieder und hole mir Putzzeug für die Beiden. Dann mache ich mich daran die Zwei zu putzen. Als ich dann fertig bin gehe ich in den Hengststall. Zuerst kümmere ich mich um meinen Liebling Veiga of Silver, der auch Blues Vater ist. Nachdem ich ihn begrüßt habe mache ich mich daran, alle Boxen auszumisten. Ich füttere noch die Pferde und hole mir dann die Trense und den Sattel von Veiga. Nach dem er fertig ist führe ich ihn raus und auf die Rennbahn des Gutes. Ich trainiere ihn auf 1400 Metern, merke dann, dass er lahmt und steige sofort ab. In der Box nehme ich ihm den Sattel und die Trense ab und rufe, vom Haus aus, den Tierarzt an. Dieser kommt auch sofort, weil er sehr gut mit Georg befreundet ist und ihm das Wohl der Pferde wichtig ist. Nicht so wie anderen Tierartzten, wie ich beurteilen kann.

Ich bringe ihn zur Box von Veiga of Silver.
Er untersucht ihn und sagt dann: >Es ist nichts Schlimmes, aber um sicher zu gehen sollte er erst am Sonnabend wieder trainiert werden<
>Danke, mach ich<, antworte ich erleichtert.

Wieder im Gutshaus treffe ich Georg.
>Und, wie heißt das Fohlen?<
>Es heißt Blue Starlight.<
>Schöner Name, aber ich muss jetzt in die Stadt!<, er ist in Eile.
>Warte mal! Veiga hat einen Fehltritt gemacht und soll erst am Sonnabend wieder gearbeitet werden.<
>Okay, gut dass du bescheid sagst. Pass gut auf ihn auf. Er ist das beste Rennpferd im Stall. Ohne ihn fehlen die Einnahmen, die ich brauche.<
>Klar. Sein wohl liegt mir auch am Herzen.<, ich winke kurz und gehe in mein Haus.

Am Abend, als Georg wieder kommt sucht er direkt mich. Er findet mich bei Blue.
>Hey, wann reitest du dein nächstes Rennen auf Veiga?<, fragt er, aber ich kann seine Stimmung nicht ergreifen.
>In zwei Wochen, die Metropolitian Mile. Ich trainiere, wie gesagt, am Sonnabend wieder mit ihm und dann sind es noch zwei Wochen.<
>Danke Sophie, mach weiter so!<
Ich frage ihn nicht nach dem Grund, denn den hat er bestimmt. Sonst drängt er mich nicht ein Rennen zu reiten. Er wartet immer, bis das Pferd und ich bereit sind.

Ich lege mich ins Bett, weil ich so müde vom Tag bin und schlafe auch sehr schnell ein. Erst als der Wecker klingelt wache ich auf.
Es ist Samstag, denke ich mir beim Anziehen. Heute wird nicht viel los sein.
Niemand ist in der Küche als ich reinkomme, was mich etwas wundert. Ich schüttele nur den Kopf, esse etwas und mache dann die alltägliche Stallarbeit. In Jonnas Box bleibe ich stehen und kraule Blue kurz hinterm Ohr.
Aber ich muss weiter.
Im Hengststall bin ich relativ schnell fertig. Nach getaner Arbeit gehe ich zu Veiga und sehe ihm lange, sehr lange in die

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