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Kategorien > Fantasy und Liebe > mystische Welten

innerlich verbunden Kapitel 1

von miiau.

1

Es war mal wieder einer dieser Tage, die zu schön waren, um drinnen herum zu gammeln, jedoch zu hässlich, um raus zu gehen. Emotionslos blickte sie aus dem Fenster mit dem weissen Rahmen. Die Farbe blätterte schon langsam ab, doch genau das mochte sie, es sah geheimnisvoll und vielleicht sogar ein wenig düster aus. Grimmig ging sie zur Tür, jemand hatte geklopft.
Mit einem bösen Blick begrüsste sie ihren Besucher, sie zog dabei eine Augenbraue hoch und machte verformte Mund zu einem Strich. Es sah irgendwie schon ein wenig witzig aus, doch niemand hätte gewagt, ihr das zu sagen, denn man legte viel Wert auf seinen Kopf, und selbigen hätte sie jedem abbeissen, der ihr gesagt hätte, dass sie auch nur annähernd lustig aussah.
Der Besucher, ein älterer Mann, blickte sie eingeschüchtert an. Stumm übergab er ihr einen Brief. Mit einem Nicken zeigte sie ihm, dass er sich jetzt verziehen sollte. Der Mann war nur all zu gerne weit weg von dieser Person, allerdings liess seine jetzige Verfassung dies nicht zu, und so liess er sich auf den Sessel plumpsen, welcher neben der Türe stand.
Bedrückt starrte sie den Brief an. Was würde er ihr erzählen? Etwas Gutes? Schlechte Nachrichten waren jetzt so ziemlich das letzte, das sie brauchte. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch riss sie den Umschlag auf. Nach den ersten paar Sätzen musste sie sich setzen. Hatte sie da wirklich gelesen, was da stand, oder hatte ihre Fantasie ihr einen unverzeihlichen Streich gespielt? Noch einmal blickte sie auf das Papier, doch wirklich, es stand eindeutig da.

Liebste Fee, - wie sie es hasste, wenn jemand ihr diesen Namen sagte.

Ich weiss, ich schreibe spät,- oh ja, das tust du, dachte sie.

aber ich weiss, wie ich euch helfen kann.

Glücklich liess sie den Brief sinken. Uns helfen? War das ein Witz? Sie hatte immer geglaubt, dass ihnen nicht mehr zu helfen war, zu schwach waren sie schon, wenn sie nur ein paar Meter von einander entfernt waren. Schon wieder verspürte sie diesen Schmerz und diese Kraftlosigkeit, wie immer, wenn der Fluch wieder zu wirken begann, und er zu weit enfernt von ihr war.

Leider kann ich aus verschiedenen Gründen nicht zu euch kommen, - wie bitte? Uns zuerst in das Schlamassel mit rein ziehen und dann nicht zu uns kommen?, dachte sie weiter.

Kommt nach Mialentan, ein kleines Dorf, nicht weit von hier, - nicht weit von hier? Noch nie hatte sie von diesem Dorf gehört, es musste also weit entfernt sein.

Beiligend ist eine Karte.

Liebste Grüße

Jonathan.

Hastig nahm sie die Karte in ihre Tasche, stürmte aus dem Zimmer und zog den Mann mit hinaus. Stumm zeigte sie auf die Karte und der Mann verstand sofort, was sie meinte, denn ein grosses Kreuz war dort, wo sie hin mussten. Noch in dieser Nacht brachen sie auf, es sah ziemlich merkwürdig aus, wie ein kleines Mädchen, vielleicht um die sieben, mit viel zu grossen, alten Kleidern und einer für sie riesigen Umhängetasche neben einem älteren, edel gekleideten Herrn ging. Dies war der Anfang einer langen Reise.

Joah. Das ist der erste Teil. (= Wenn es euch gefällt, schreibe ich weiter.

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Kommentare

nightmare schrieb am 2010-01-07 08:29:17:
ich finde deine geschichte ziemlich interessant, würde mich über eine fortsetzung freuen und wenn sie natürlich ein wenig länger wäre (:
lg
nightmare

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