kein Titel.
von
Simply Someone.
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Sie wartete auf seinen Anruf.
Drei Uhr dreißig. Nachts.
In einem dünnen, weißen Nachtkleid saß sie vor der Kommode. Angelehnt an diese dunkelbraune Ex-Eiche.
Tränen traten ihr noch nicht ins Gesicht.
Doch ein Seufzer stand nun im Raum.
Er bedrückte Sie mehr, als Sie erahnt hätte.
Sie blickte auf; doch die Decke war so beige wie schon seit Jahren.
Ihm blieben nur Sekunden die Ruhe der Decke zu entdecken. Der nächste Schlag riss seinen Kopf wieder zu Boden.
Sie bemerkte, dass auch die Decke tapeziert war. Raufasermuster.
Grau. Beton. Die Gedanken als sein Kiefer brach. Die Kühle. Sie war das Einzige des Raumes, dass er noch wahrnahm. Es blieb ihm keine Zeit, das warme Blut zu spüren, oder das Schluchzen von Jeanine - nocheinmal - zu hören.
Sie dachte an den Tag unter dem Kirschbaum. Grün - karierte Decke. Das Picknick auf der Wiese. Tiefe Blicke zwischen ihren blau - grünen Augen und dem Man, der noch in seinen letzten Augenblicken an diese Momente dachte. Mit ihr. Versunken in ihren Augen. Eingerahmt in eine dunkelgrüne Wiese an einem Sommertag. Vor vier Monaten.
Sie zupfte Kirschen, warf sie ihm zu.
Er schmeckte nun Blut. Hochgerissen von einem der vietnamesischen Soldaten, schrien Sie ihn an.
Zu ihm drang nichts mehr vor. Er erinnerte sich. An die grüne Wiese. Die tiefroten Kirschen, die Sie ihm in den Mund reichte. Ihr Lächeln an jenem Tag.
Dass Sie wieder überkam, als Sie an diese Augenblicke dachte.
Bakelit, stumm. Fragen die er nicht mehr hörte. Auf die er noch keine Antworten wusste.
Ein Schuss veränderte den Raum.
Das Telefon schrillte.
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