mein tod
von
laine
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als ich aufwachte hatte ich das gefühl zu sterben.
oder sterben zu müssen. ich konnte es noch nicht ganz einordnen, bis ich bemerkte wie wie mir die luft wegblieb und alles schwarz wurde.
ich kannte den namen meines mörders. und es war nicht das erste mal. das er versuchte mich umzubringen.
ich kannte sogar seine vorboten.
herzklopfen.
herzrasen.
herzstillstand.
so ist es meistens, es ist nicht möglich einen klaren gedanken zu fassen, man denkt an die vergangenheit.
es geht einem gut.
man denkt an die zukunft und fällt in ein eisiges, schwarzes loch, das meine seele erfrieren lässt-
das kissen, das auf meinen mund gedrückt wird ist neu.
wie immer.
wie immer ist es das neue, das versucht mich umzubringen.
es kann meine angst riechen, glaube ich.
es wird mich finden.
immer.
egal wo ich mich verstecke, irgendwann werde ich sterben----
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Kommentare
lexa schrieb am 2006-09-13 15:28:30:
Wer so schreibt wird nie sterben. Nicht beklemmend, zukunftsorientiert - Leuchtstreifen aus der Nacht - biete dem Leben die Stirn.
christoph schlüter schrieb am 2006-09-12 23:22:49:
Düster. Seeehr düster . Aber eigentlich haben wir Menschen nicht wirklich Angst vor dem Tod, sondern vielmehr vor der Art, WIE wir sterben. Beklemmend.
caro_chiller@yahoo.de schrieb am 2006-09-12 21:17:59:
Muss ich zugeben, das du wirklich Talent hast..... : )
lea schrieb am 2006-09-12 20:58:47:
wird sie etwas vom kissen ermordet?
Schnuppe schrieb am 2006-09-12 17:40:41:
Sehr schön geschrieben.
Mach weiter so !!!
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