neues leben
von
miss_magic
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Ich war neu in dieser Gegend, erst kürzlich hergezogen. Das nasse Gras und der immer dunkle Himmel machten diese Gegend vollkommen. Im Dorf, das einzige weit und breit, lebten wenige Leute, ich sage absichtlich Leute. Menschen konnte man diese Kreaturen nicht nennen; alle waren schlank, unscheinbar und lautlos. Sie sprachen nicht viel, nicht viel mit mir!
Meine Eltern waren selten zu Hause, sie gingen von Morgens bis Abends arbeiten und Wochenends gingen sie ihren Hobbys nach. Die örtliche Schule, ein altes Gemäuer, wurde von den wenigen Kindern besucht, die sich aber dann sofort nach der Schule verabschiedeten. Es war wohl offensichtlich dass ich noch keine Freunde hatte. Aber alle wiesen mich auf das alte Haus der Lamberts hin.
Es lag weiter im Wald am Ende eines kleinen Weges. Ich war einmal dort gewesen und sofort wieder gegangen. Eines Nachts bekam ich einen Albtraum und wachte auf, es war Vollmond, irgendetwas zog mich zum Haus der Lamberts. Im Schlafanzug und ohne Schuhe wanderte ich im Vollmondlicht dorthin.
Die Tür öffnette sich selbst, ich hatte zuvor das Haus noch nie betreten. Die Treppen hinauf durch einen Gang. Vor einem mächtigen Spiegel blieb ich stehen. Ich erwachte aus meiner Trance und erschrak. Ich wollte weg, doch etwas hielt mich hier. Es wurde kalt, Nebel kroch durchs Haus. Ich sah im Spiegel wie sich hinter mir eine Nebelgestalt bildete. Ich bekam Angst.
Die Gestalt sagte zu mir, dass ich mich ihr anschließen musste, um zu überleben, meine eltern hatten es schon getan. Ich müsse mich mit ihm verbinden und ihm dienen. Ich fragte warum. Ein unbrechbarer Fluch würde über allen Bewohnern Hills liegen, um dem grausamen Tode des Meisters zu entgehen müsse man sich ihm unterwerfen.
Meine Frage war wie ich ihm dienen solle. Die Gestalt lachte, ich würde mit jeder schlechten Tat etwas meiner Seele an ihn überschreiben. Nur so konnte der Meister überleben. Ich fragte ob ich nun regelmäßig eine Untat begehen müsse. Wenn ich diesen Weg einschlagen wollte schon, ich könnte aber auch einen Menschen töten, alle 10 Jahre, das würde aufs gleiche heraus kommen.
Wenn ich mich unterwerfe aber nich meinem Dienst nachgehen würde wäre der Tod in Kürze eingeplant. Ich unterschrieb mit meinem Blut den Vertrag, Schmerz durchzuckte mich. Ich fühlte nichts mehr; keine Liebe, keine kälte, nur die Lust jemanden zu töten um frei zu sein. Ich steckte in einem Bann den niemand brechen konnte und ich war nicht allein!
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