noch kein titel vorhanden, aber bitte mal reinlese
von
DeaVita
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Ganz weit fern von der Erde liegt die Sonne, genannt Sol, und auf ihr leben Wesen, wie wir sie als Götter bezeichnen.
Götter, die für das harmonische Gleichgewicht der Erde sorgen, jeder Hütet sein eigenes Aufgabengebiet.
Und so auch Candidus.
Dea Candidus, die dritte Generation der Gottheit.
Candidus ist auf dem Weg durchs Schloss zu ihren vier Töchtern. Gerade als sie den Flur zum Babyzimmer betreten wollte, ergriff sie eine warme, zarte Hand am Oberarm und riss sie zu sich zurück.
Candidus erschrak, ihr Atem blieb stehen und als sie ihren sanften Blick nach oben wendete und in zwei tiefengrüne Augen voller liebe und Güte blickte…
Fand sie sich in den Armen ihres Butler´s Sol wieder.
„Ich liebe dich! Ich kann dich nicht einfach aufgeben und schon gar nicht, kann ich dich ihm überlassen!“ sprach Butler Sol zu seiner geliebten Candidus.
Sein Herz raste und pochte bis in seinen Hals, sein ganzer Körper zitterte, den er wusste genau das was er jetzt sprach, würde ihm sein Leben kosten. Dennoch war Candidus sein aller größer Schatz auf Sol und für nichts auf der Sonne wollte er sie einem anderen Überlassen. Einem der nur Grauen über die Sonne brachte.
Candidus berührten die Worte, sie liebt Butler Sol genauso sehr wie er sie liebte. Die Berührung und Nähe von Butler Sol ließ sie ganz weich werden, in ihr wurden prickelnde Gefühle wach, doch auch sie wusste dass diese Liebe ihr den Tot bringen würde.
„Lass mich…“ kam von ihr.
Je kälter sie wirkte und versuchte Butler Sol abzuschütteln, wobei er genau fühlte wie auch sie in ihrem Herzen fühlte, desto mehr drängt er sich ihr auf.
„Ich muss zu den Kindern!“ sie riss sich los aus seinen Armen und ging wenige Schritte weiter. In ihrem inneren ging es zu wie auf einer Achterbahn, ihre Hände bitter kalt und sie verspürte einen schmerzhaften Druck im Herzbereich, der sie dazu brachte stehen zu bleiben.
Butler Sol der noch immer an derselben Stelle stand und nur darauf hoffte sie endlich wieder küssen zu dürfen, nicht von ihr getrennt zu sein, ihre Wärme zu spüren, wagte ein Wort.
„Candidus“
Candidus atmete tief aus, schloss ihre Augen und ließ sich von ihren Gefühlen leiten.
Sie drehte sich um zu Butler Sol, öffnete ihre Augen wieder und fixierte ihren Blick nur auf ihn.
Butler Sol blieb nichts anderes über als ihre Blicke zu erwidern.
Dann sprach sie…
„Ich liebe dich auch! Und jetzt komm gefälligst her und küss mich!“
Nun das ließ sich Butler Sol natürlich nicht zweimal sagen, er machte einen großen Schritt auf die Liebe seines Lebens zu und versank in ihren Armen wie in ihren küssen.
Ein warmes, glückliches Gefühl, der Leidenschaft verschlang die beiden und in ihrem inneren wussten beide, das könnte ihr Ende bedeuten.
Doch dieser unglaubliche Duft den Butler Sol an sich trug ließ Candidus schmelzen.
Beide schwebten auf Wolke 7, die Küsse heiß und stürmisch, Candidus Lippen schmeckten immer nach Vanille. Die Hände der beiden konnten nicht voneinander lassen. Sie versanken beide in purer Liebe, doch auf einmal ein fernes Geräusch im Stiegenhaus.
Candidus wurde aus ihrer Lust auf Butler Sol gerissen, die Wirklichkeit holte sie ein. Niger ihr Ehemann war ganz nahe.
„Du musst verschwinden!“ hauchte Candidus in Butler Sol´s Ohr.
„Ich gehe nicht ohne dich, ich will nicht dass er dir schon wieder weh tut.“ Butler Sol wollte seine Candidus in Sicherheit wissen.
„Aber du musst! Sonst tötet er dich! Ich will dich nicht verlieren, du bist mein Leben.
Ich liebe dich“
„Ich will dich auch nicht verlieren.“
Niger kam immer näher und näher, bis er sich schließlich im selben Flur wie seine Frau befand.
„Er ist da! Geh! Und bring die Kinder in Sicherheit, falls…!“
Butler Sol verschwand ohne Widerspruch ins Babyzimmer, es musste aussehen als hätte er bloß mit Candidus gesprochen, oder sie musste sterben.
„Niger“
„Candidus, mein Schatz! Was machst du hier?“
Niger trat näher an seine Ehefrau heran. Er beugte sich vor, um sie zu küssen. Doch Candidus wendete ihren Kopf zur Seite und blickte mit ihren großen gelben Augen zu Boden. Dann antwortet sie mit zarter Stimme.
„Ich wollte eben nach den Kindern sehen“ sie musste tief Luft holen. Die Angst vor ihrem Mann überwältigte sie beinahe.
Niger dessen Herz erkaltet war, verspürte genau das etwas nicht stimmte. Wieder beugte er sich vor zu Candidus und beschnupperte ihren schmalen Hals.
Candidus zuckte zusammen, ihr Herz blieb stehen, sie kniff ihre Augen fest zu und hoffte darauf das Niger umgehen wieder ihre Seite verließe.
Er jedoch konnte mit seinen Fähigkeiten genau feststellen was in ihr vorging. Er roch ihre Angst und auch…
„Sieh mich an!“ bemerkte er mit kräftiger Stimme.
Candidus die wie erstarrt war, riskierte Form zu behalten wie sie bereits war, angespannt und den Kopf zur Seite geneigt.
Aber ihr Ehegatte duldete die Missachtung seines Befehles mit keiner Sekunde. So nahm er seine Hand griff nach Candidus zierlichem Unterkiefer und drehte ihren Kopf ruckartig in sein Angesicht.
„Du Hure!“ schrie er lautkräftig mit seiner rauen Stimme, die durch das gesamte Schloss drang.
Auch Butler Sol der sich im Babyzimmer befand, war in höchster Alarmbereitschaft. Niger´s Wort konnten nichts gutes Verheißen, so musste Butler Sol handeln und die Kinder in Sicherheit bringen. Bloß wie?
Der Hass der Niger hochkam, ließ seine ansonsten dunkel Braunen Augen Kohlrabenschwarz werden.
„Du hast mir ein Eheversprechen gegeben, treu, wurde von dir verlangt, doch was machst Du! Du vergnügst dich mit deinem Butler! Schon wieder!“ während Niger vor Zorn nur so tobte, stampfte er im Flur hin und her und Candidus stand einfach nur achtsam mit gesenktem Kopf vor ihm. Schließlich beendete Niger seine Schritte, wandte sich zu Candidus und packte sie mit festem Griff am Hals. Dann zornte er weiter.
„Wie kannst du mich nur so bloßstellen? Liebst du mich den nicht mehr!?!“ Niger schnürte Candidus Hals so ein, dass diese kaum noch Luft bekam.
Sie dachte ständig nur an das eine, er oder ich.
„ Ich habe dich nie geliebt!“
Mit diesem Gedanken, setzte sie ihren Gatten Niger in Flammen, in der Hoffung er verbrenne und sie seihe befreit.
Die Feuer Fähigkeit hatte Candidus schon seit vielen Jahren in sich getragen, zum Tot ihrer Eltern hatte das damals vier Jahre junge Prinzesschen ihre besondere Kraft bemerkt. Sie konnte alles mit ihren Gedanken in Flammen aufgehen lassen.
Noch nie hatte Candidus seit dem damaligen Vorfall als sie das gesamte Schloss in Brand steckte, von ihren Kräften Gebrauch gemacht, aber heute konnte sie einfach nicht anders.
Leider wusste sie nichts von Niger´s Kräften. Ihm konnten die Flammen nichts anhaben, er verteilte bloß ein Schadhaftes Lachen im Flur und die Flammen verpufften.
Candidus die immer noch in der Gewalt von Niger steckte, wusste sich nicht mehr zu helfen.
„Du bist der Sohn des Teufels!“
Niger lachte gehässig, zog ein Messer aus seiner Mantelinnentasche und rammte es Candidus von unten nach oben in die Lunge.
Candidus goldenes
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