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Kategorien > Aus dem Leben > Wahres

schlimmer geht nimmer 1 - 9

von mortisha

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Nett ist ja bekanntlich der kleine Bruder von Scheisse, daher hier meine Retourkutsche an eine bestimmte Bekanntschaft deren Namen nicht genannt wird...
der Witz daran: all die Storys sind tatsächlich so passiert und demnach wahre Begebenheiten...

Das Leben anderer hat mich nie sonderlich interessiert, aber Ausnahmen bestätigen die Regel


Vor einigen Jahren lernte ein Junge ein Mädel kennen, man war sich schnell einig es zusammen zu versuchen.
Er besuchte sie, damals noch im Haus ihrer Eltern, setzte sich mit ihr und einer Bekannten in ihr Zimmer und unterhielt sich.
Es klopfte am Fenster, sie ließ den Besuch herein-durchs Fenster, nicht durch die Tür...
Der männliche Besucher grüßte in die Runde und machte sich über die gemeinsame Bekannte her die dem begeistert zustimmte. Der Junge saß also im Zimmer seiner Freundin, trank Kaffee und durfte besagter Begattung beiwohnen. Seine Freundin war weder verwirrt noch störte sie sich an dem was sich in ihrem Bett abspielte.
Nach Beendigung des Akts, der nur wenige Minuten dauerte, verlies der männliche Besucher das Zimmer wie er es betretten hatte, durchs Fenster. Das andere Mädel kleidete sich an und griff nach ihrer Kaffetasse...is ja auch völlig normal von jemandem der durchs Fenster kommt am hellichten Tag bestiegen zu werden^^

Der Beziehungsversuch kam zu einem jähen Ende, besagtes Mädel hatte sich neu verliebt, in den Fenstermann, besagter Junge ebenso, in mich...

der Einfachheit halber nennen wir das Mädel ab hier S., den Fenstermann C.

Der Junge und S. blieben, trotz beendeter Beziehung, befreundet. Einige Monate später bekamen wir die freudige Nachricht das S und C. sich vermehren würden, S. hatte zu diesem Zeitpunkt bereits eine kleine Tohter von jemand anderem.

Beim vermehren sollte es aber nicht bleiben. Verständlich, nicht das C., wie bereits sein Vorgänger, das Weite suchte (was man ihm, bei genauerer Betrachtung, nicht verübeln könnte)
Also wurden wir auch direkt über das Datum der Hochzeit aufgeklärt.

Bis dato hatte ich sehr wenig mit den Beiden zu tun. Ich hatte sie kennengelernt als unsauber, arbeitslos und faul - beide... so findet wohl jeder Topf seinen Deckel.

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Hochzeitsglocken, der Tag vorher
kurz nach Ankunft ihres gemeinsamen Sohnes rückte der große Tag für S. & C. näher. Durch meinen Freund, der in schöner Regelmäßigkeit den Kontakt zu den beiden pflegte, hatte ich bereits mitbekommen daß die Beziehung alles andere als harmonisch war.

Wir wurden gebeten uns einen Tag vor besagtem Ereignis einzufinden was wir wegen der nicht zu verachtenden Entfernung auch taten.

Schon beim betreten der Wohnung stellte sich bei mir ein prickeln um den Mundbereich ein welches im allgemeinen ein Zeichen von Herpes ist. Alles zugemüllt, dreckiges Geschirr, Essensreste, zwei völlig versiffte Kinder und mittendrin, freudestrahlend, S. & C., als ob so eine Wohnsituation völlig normal wäre. Sie seien noch nicht zum putzen gekommen, die Hochzeitsvorbereitungen, sein Job (freiwilliger Brandhelfer-unbezahlt da ehrenamtlich) und die Kinder...
Ahja, soweit, so gut.
Der Abend nahte, es gab Abendssen aus der Friteuse die neben dem Sofa im Wohnzimmer einen festen Platz hatte und Kaffee aus einer Maschine die daneben stand...wie praktisch...
Wir hatten keinen Hunger, was angesichts der Situation eher Überlebenswille war, und spülten unsere Kaffeetassen vor benutzen selber nochmal im Bad, an die Spüle in der Küche kam man ja weder ran noch haben wir uns in die Nähe getraut, aus den Fugen der Fliesen summte es und bei genauer Betrachtung zogen dort Fliegen ein und aus. Unsere Taschen immer fest bei uns gehalten verbrachten wir den Abend und beteten nicht krank zu werden.

Zur Schlafenszeit richtete man uns ein Lager im Wohnzimmer auf der Couch ein. Leider war es absolut unmöglich in diesem Raum zu nächtigen. Es roch nach altem Fett, Zigarettenqualm, Babywindeln und getragenen Socken.
C. kredenzte uns daher das Schlafzimmer, der einzige Raum der weder stank noch als Müllhalde gebraucht wurde. Das Bett wurde also frisch bezogen (da hab ich ganz genau drauf geachtet) und wir gingen schlafen. Minuten später stand S. wieder vor uns mit der Erklärung auf dem Sofa im Wohnzimmer nicht schlafen zu können - ja sicherlich- und legte sich ebenfalls ins Bett. C. folgte nur Sekunden später und begab sich zur Bettmitte wo ich nun zwischen meinem Freund und S. lag.
Er legte sich locker flockig daneben und fing an, an seiner Fast-Frau rumzufummeln. In rasender Geschwindigkeit (ANGST!) wechselte ich nach aussen. Cs. Hände hatten es in Milisekunden geschafft zweimal, völlig ohne Absicht natürlich, meine Beine anzufassen. Nicht streifen-anfassen, das ist ein Unterschied!

So lag ich nun, die Augen vor dem Grauen fest verschlossen und in meine Decke eingewickelt bis zum Hals, ganz aussen und hoffte auf schnelle Beendigung.
Neben mir mein Freund...tippt mich an und gibbelt blöde...nochmal tippen... stubsen, anstossen. Völlig genervt, es gibt Dinge die muss ich nicht sehen!, ein Auge auf, "was is...???"
Und er:" Nu guck doch mal..." gibbel, gibbel " das musst du sehen..." gibbel, gibbel
Meine strikte Weigerung löste sich auf nachdem ein rhytmisches TOCK, TOCK einsetzte und S. merklich laut nach Luft schnappte.
Die Beiden waren derart beschäfteigt, sie mit Schnappatmung und er mit rödeln, das nichtmal bemerkt wurde das wir gibbelnd zusahen:

S. mit den Beinen bis hinter den Ohren, C. davor kniend. Ihre Aussmaße schon damals nicht geringfügig.
C. immer wieder fragend obs ihr gefielle, S., wie ein Fisch nach Luft schnappend, bejate dies. Und dann wanderte seine Hand in ihre Haare und er fing an sie bei jedem Stoss mit dem Kopf vor die Wand zu knallen.
Sie fing an blau anzulaufen.
Mein Freund warf lachend die Frage nach den Nachbarn ein, wegen der doch extremen Lärmbelästigung wenn ein Kopf in regelmäßigen Abständen vor eine Wand schlägt. Cs. Antwort (nein!) wurde dennoch begleitet von einem klopfen aus der Wohnung nebenan

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Tag X oder Preis in Kategorie: grauenvollste Hochzeit seit Menschengedenken
selbst geplante Hochzeiten von Traumpaaren ruckeln hier und da, ungeplante Hochzeiten aufgrund unerwünschter Schwangerschaft und folgender Torschlusspanik können demnach nur schiefgehen...

der erste Termin des Tages war das Standesamt, leider nicht in Ruhe weil Windeln fürs Baby vergessen waren zu kaufen, Aufregung war nur wegen des doch recht straffen Zeitplans zu spüren.
Schon bei Ankunft bemerkte man bösartiges Gedankengut welches zwischen den Eltern des Paares hin und hergereicht wurde, sie hielten einander für nicht gut genug. Man kann nicht behaupten das die Situation besser wurde nachdem der Trauzeugin auffiel das ihr Personalausweis abgelaufen war. Obgleich schon für das Patenamt des Babys vorgesehen wurde mein Freund kurzerhand auch noch Trauzeuge ( Freude schöner Götterfunken).
Die

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