Geschichte einsenden Links & Rings AGBs Impressum
Kategorieauswahl
Wir freuen uns über jeden Autor, der hier auf Storyparadies.de seine Geschichten veröffentlichen möchte.Da jeder Autor Feedback braucht, sind Kommentare, solange es sich um konstruktive Kritik handelt, möglich und auch ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie zur Einsendung der Geschichten und Kommentare unser Formular und beachten Sie dabei unsere Regeln.
Suche


Kategorien > Fantasie und Liebe > Anderes

wenn teufel engel lieben

von Lille-peach

1 2 3

Wenn Teufel Engel lieben


Kapitel 1.

Sie stand auf der Spitze des Kirchturms eines kleinen Dorfes in Italien. An den Namen des Dorfes konnte sie sich nicht erinnern, es war auch nicht wichtig, da alle Menschen schon vor langer Zeit von hier fort gegangen waren. Einer der wenigen Orte, wo man sich völlig frei entfalten konnte. Es begann zu regnen, doch die Nässe, die sich mit den fallenden Tropfen ausbreitete spürte sie nicht. Ihre kupfernfarbenen Haare, die in zwei locker gebunden Zöpfen ihr über die Schultern fielen waren bereits Nass. Jeder hätte sie für verrückt gehalten wie sie dort oben in ihren weißen Stiefeln und dem gleichfarbenen kurzen Kleid stand, ihr ebenso weißer Mantel hing locker um ihre Schultern, doch kein menschliches Wesen war da.
“Bist du bereit?” neben ihr in der Luft, von gleichmäßigen Flügelschlägen oben gehalten, schwebte Esteban, einer Engel, wie sie selbst.
“Kann man je bereit für einen Kampf sein?” sie sah ihn an, ihre goldenen Augen kreuzten seinen Blick.
“Ich weiß nicht, Filine. Wahrscheinlich nicht.” er seufzte “Lass es uns schnell hinter uns bringen.”
“Sind die anderen schon da?”
“Sie warten unten auf uns”
Ihr Blick ging noch einmal in die Ferne, wo der Regen sich langsam verlor und man den Sonnenuntergang erkennen konnte. Mit dem letzen Licht des Tages und dem ersten Schatten der Nacht würden sie kommen, die Heerscharren der Hölle. Sie spannet ihre Flügel aus und ließ sich dem Boden entgegen fallen, ihm letzten Moment fing sie sich auf und landete sanft auf dem feuchtem Gras. Wie Esteban gesagt hatte, waren ihre Verbündete schon da, Erzengel, Engel und Walküren waren gekommen, sie alle kämpften für den Frieden auf Erden, doch Luzifers Armee war ihnen doch um einiges überlegen. Es war Glück für sie, dass Luzifer gerne spielte und sie nicht alle auf einmal auslöschen wollte, sondern nacheinander.
“Hab keine Angst, dir wir nichts passieren.” es war Michaels Stimme, währen er sprach legte er ihr eine Hand um die Schulter. Er war einer der Erzengel.
“Du weißt, dass Engel keine Angst fühlen. Genauso wenig wie wir Liebe empfinden oder Hass. Doch in solchen Situationen wünsche ich mir, ich würde es können.”
“Warum?” verdutzt sah Michael sie an und sie musste lächeln.
“Weil Angst dich zum weglaufen oder zum verstecken zwingt, eine Schutzreaktion vor etwas oder jemandem der dir Schaden könnte.”
Jetzt musste auch er lachen.
“Dir wird nichts passieren” wiederholte er und stellte sich kampfbereit neben sie auf. Sein flammendes Schwert erhellte den Platz vor der Kirche, es war Engelsfeuer, dem der anhaltende Regen nichts ausmachte. Die drei Erzengel, Michael, Gabriel und Raphael besaßen jeder ein solches Schwert, während die meisten “einfachen” Engel nur mit einem Degen kämpften, Walküren benötigten keine Waffen, sie töteten mit ihren langen Krallen.
Ein heulen erklang ganz in der Nähe, sie waren gekommen, die Nacht offenbarte die Höllenbrut, auch wenn einige von ihnen noch nie die Hölle gesehen hatten, da diese nur für die höchst bösen Kreaturen offen stand. Das heulen ertöne wieder, doch dieses Mal näher und aus dem gegenüberliegenden Wald traten die ersten Feinde heraus. Im gesamten waren es ungefähr zweihundert, weniger als sie erwartet hatten, zu Glück, denn nach den vielen vorher geschlagenen Schlachten hatte ihre Anzahl und Kraft abgenommen. Michael hob sein Schwert und alle anderen ebenfalls. Filine wagte einen letzten Blick in den Himmel um die Sterne zu sehen, doch die Regnwolken verschleierten ihr die Sicht und dann stürmten sie los.
Es war als wenn Licht vom Schatten verschlungen wird, die schwarzen Gestalten die aus dem Wald traten und die weißen, die auf jene zu rannten, doch auf einmal waren sie alle untereinander verteilt, Filine sah hier das flammende Schwert von einem der Erzengel durch die Reihen fahren, mal waren es dir Krallen einer Walküre oder auch die Waffe des Feindes. Viele hatten sich Luzifer angeschlossen, Vampire, gefallene Engel und Werwölfe, doch auch die verschiedensten Dämonen waren vertreten. In die Schlachten schickte Luzifer aber nur Vampire, Werwölfe und Dämonen, die gefallenen Engel waren ihm zu wertvoll für den Krieg, um sie möglicherweise in einer Schlacht zu verlieren.
Ein schwarzes Schwert prallte gegen ihren Degen, sodass es sie aus ihren Gedanken riss, ein Vampir stand vor ihr und lächelte sie schief an. Ohne es zu merken war sie während sie gegrübelt hatte, ein wenig abseits vom eigentlichen Kampfgeschehen abgekommen und stand jetzt am Waldrand.
“Sieh an, sieh an. Ein Engel der nicht auf der Hut ist” sein Lächeln wurde nun breiter.
Filine wandte sich mit einer eleganten Drehung aus der misslichen Lage heraus und stellte sich Angriffsbereit hin. Er jedoch lies sein Schwert sinken und sah sie an.
“Was soll das denn werden? Kämpfe gefälligst gegen mich!” ihre Stimme bebte.
“Ich töte keine Engel” langsam und ruhig kamen die Worte über seine Lippen.
“Ach erzähl mir nichts, du hast sicher schon einige Engel in deinem Leben getötet.”
“Aber keinen so schönen.” er lächelte noch einmal, wandte sich um und ging, während Filine völlig verwirrt dastand und nicht in der Lage war sich zu bewegen. Der Vampir verschwand im Wald und einige seiner Gefährten folgten ihm kurze Zeit später, was darauf schließen ließ, dass die Schlacht beendet war.
“Alles in Ordnung?” Esteban stützte sich auf sein Schwert und sah den fliehenden Kreaturen hinterher.
“Ja…” beantwortet sie noch völlig abwesend die Frage, sie schüttelte den Kopf um einen klaren Gedanken fassen zu können und sah ihn an “Du blutest ja!”
Schnell half sie ihm sich zu stützen.
“Nicht so schlimm ist nur ein Kratzer.” er versuchte zu lachen, doch der Schmerz zuckte auf und er fuhr zusammen. Mit einer Hand stützte er sich auf sein Schwert und mit der anderen presste er eine Wunde an seinem Hals zu.
“Was ist passiert?“ fragte sie ihn während sie ihm half sich zu setzten.
“Ich habe gerade gegen einen von diesen kopflosen Reitern gekämpft, als mich plötzlich von hinten so ein kleiner misslungener Vampir anfiel, ich konnte ihn töten, doch das Mistvieh hat mich gebissen!”
Ihr Gesicht war wie versteinerte “Er hat dich gebissen?”
“Ja” er senkte seinen Blick.
“Aber man kann das doch bestimmt heilen, Raphael weiß sicher was wir tun können. Warte hier, ich frage ihn.”
“Beeil dich, ich weiß nicht wie schnell sich das Gift ausbreitet.”
Nach wenigen Schritten befand sie sich wieder am Rande des Schlachtfeldes und blickte sich mit suchendem Blick nach Raphael um, bis sie ihn endlich fand. Er beugte sich gerade über einen anderen Engel, dessen Namen sie nicht kannte und heilte seine Verletzungen.
“Raphael, Raphael, du musst mir helfen!” ihre Stimme zitterte, Engel empfanden keine Angst, was war nur mit ihr los. Raphael blickte auf.
“Was ist denn mit dir los Filine du bist je völlig durcheinander, beruhig dich erstmal, dann sag mir was geschehen ist.” durch seine ruhige Stimme entspannte sie sich tatsächlich und holte Luft um zu

1 2 3

Kommentare

Raphael schrieb am 2009-12-18 19:52:42:
Deine Gesichte hat mir gefallen , ich hoffe meine Gesichte wird dir auch gefallen.
Er kommt er geht , doch die weisheit bleibt
Engel endfinden keine angst doch liebe spüren sie :)
stephanie schrieb am 2009-06-19 18:28:54:
die geschichte ist echt supi ich freue mich schon auf die fortsetzung^^
sarah schrieb am 2009-06-07 17:52:14:
is echt schön was passiert wohl in der fortsetzung
faraday schrieb am 2009-01-22 20:49:44:
hey ich warte sehnsüchtrig auf eine fortsetzung... ich steh total auf vampir geschichten.....^^
Liv schrieb am 2008-10-13 20:54:00:
Tolle geschrieben und interessantes Thema. Du hast dir viele Gedanken gemacht und es kommen sehr außergewöhnliche Gestalten vor. Das einzige was mich etwas verwirrt, ist, dass Filine so unbekümmert mit der Situation umgeht. Wie du gesagt hast können Engel nichts fühlen, aber sie denkt bestimmt nicht nur ganz positiv über ihre Situation.
Freue mich schon auf eine Fortsetzung!
Schöne Grüße
Liv
eli schrieb am 2008-07-18 11:25:25:
weiter so
zhara schrieb am 2008-07-18 10:01:23:
Schöne Geschichte und bin auch schon gespannt wie es weiter geht. Aber kleiner Tipp von mir, um mehr Spannung aufzubauen, hättest du das mit Evan und Filian etwas mehr in die Länge ziehen können. Du weißt schon: Ich lieb dich, du liebst mich...
Aber trotzdem wunderbar geschrieben und gut beschrieben.
Weiter so. Freu mich schon auf eine Fortsetzung.
Ach ja.... versuch das nächste mal ein besseres Ende zu schreiben. Bei dir hört die Geschichte plötzlich auf. Es ist immer besser, wenn da dann noch so ein letzter spannender Satz zu Schluss kommt. Nur fürs nächste mal.

Deine zhara
Mary schrieb am 2008-07-17 20:28:14:
Das ist eine gute Geschichte und ich freue mich auf eine Fortsetzung! Hoffentlich kommt sie bald!

Kommentar hinzufügen



Aufgrund des extremen Mißbrauchs der Kommentarfunktion sind wir leider gezwungen, die Kommentare ab sofort redaktionell zu überprüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis.