wenn teufel engel lieben
von
Lille-peach
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Schwert sinken und setzte sich auf das Sofa, welches hintern ihm stand. Der Vampir schwieg, “Evan, ich rede mit dir, was ist passiert?”
“Nichts” er trat einigen Schritte von ihr zurück und sein Schwert verschwand.
“Lasst sie los. Du kannst sie haben Evan, aber ich will nicht dass Beschwerden kommen, also sein nicht ganz so locker mit ihr.”
Die Männer, die sie gehalten hatten, ließen sie los, worauf Filine auf den Boden knallte und ihre Flügel sofort verschwanden.
“Lass sie in Ruhe.” seine Zorn war an Luzifer gerichtet, der eine lächerliche Verbeugung nachahnte und sich dann wieder anderen Dingen zuwandte. “Komm mit mir” flüsterte er ihr ins Ohr, während er sie hoch hob, sie wehrte sich nicht, warum auch schließlich hatte er ihr gerade sozusagen das Leben gerettet. Er trat aus dem großen Saal heraus und eilte einen schmalen Gang entlang, an dessen Ende sich eine Tür befand, welche er öffnete und in das Zimmer dahinter eintrat. Es hatte die Größe eines Fünfsternehotelzimmers und eine weitere Tür führte in ein anliegendes Zimmer. Der Raum war durch eine Art Trennwand in zwei Hälften unterteilt, die Hälfte auf welcher sie sich im Moment befanden schien das Wohnzimmer zu sein, auf der anderen Seite das Schlafzimmer. Evan trug sie durch das Zimmer auf die andere Seite der Trennwand, wo sich riesiges rundes Himmelbett befand auf welches er sie legte und die Fesseln von ihren Knöcheln löste.
“Schlaf ein wenig” hauchte er, während er aufstand und zur Tür zurückging. Als wenn ein Zauber in seiner Stimme gelegen hätte, überkam sie die Müdigkeit, bevor ihre Augen zuklappten und die Kissen des Bettes ihr entgegenkamen, fiel sie in einen sanften, aber tiefen Schlaf.
In ihrem Traum stand eine große Person vor ihr, sie ähnelte Esteban, doch auch dem Vampir, welcher ihr das Leben gerettet hatte. Rote Augen stachen aus dem Gesicht und das goldene Haar war völlig zerzaust. Frech grinsend kam er auf Filine zu, in seinen Klauen hielt er den leblosen Körper eines Menschen.
Sie schrak aus dem Schlaf auf. Jemand hatte sie zurechtgelegt, während sie geschlafen hatte, ordentlich lag sie nun auf den Kissen und die Bettdecke umhüllte sie. Trotz dem Schrecken, den ihr der Traum eingebracht hatte stand sie auf und sah sich um. Schwere weiße Vorhänge bedeckten die Fenster so, dass kein Lichtstrahl hindurch kam, ihre Hand hatte den Stoff schon ergriffen, als eine Stimme wie aus dem Nichts neben ihrem Ohr auftauchte und schneeweiße, eiskalte Finger sich um die ihren legten.
“Nicht.” es war wieder nur ein Flüstern, doch jedes Wort kam klar und verständlich bei ihr an.
“Würde es dich töten, wenn du von der Sonne berührt würdest?” sie entzog sich seiner Hand und sah ihn neugierig an.
Er lächelte “Nein, uns kann nicht viel töten, aber die Sonnenstrahlen richten auch viel Schaden an, meine Haut löste sich auf und ich würde zu einem Menschenmann werden. Es ist nicht so, wenn die Sonne einmal mich berührt, dass ich dann gleich ein Mensch werde, doch nach einer gewissen Zeit… Es wird nicht angenehm sein, dass kann ich mir vorstellen.”
“Ich hoffe dass du nie erfahren musst wie es ist.” murmelte sie leise, doch nicht leise genug und noch währen sie die Worte bereute sprach er wieder.
“Warum hoffst du das?” Evan stand nun ganz dicht hinter ihr, sodass sie seinen Atem auf ihren Haaren spüren konnte.
“Ich weiß es nicht” was war nur mit ihr los, wie konnte es sein, dass sie es genoss bei ihm zu sein und was war das für ein Gefühl welches sie hatte wenn sie in seiner Nähe war. Engel konnten nicht fühlen! Es war unmöglich.
“Ich auch nicht.” sagte er und drückte dann seine kalten Lippen in ihr Haar.
Kapitel 2.
“Was tust du da?” währen seine Lippen sie berührt hatten, war sie wie erstarrt gewesen, unfähig sich zu bewegen, doch als er sie dann vorsichtig und langsam löste, kehrte das Leben in ihre Glieder zurück und sie trat einige Schritte zur Seite.
“Ich weiß es nicht.” seufzte er und drehte sich um “Es ist alles so anderes geworden seit ich dir begegnet bin. Etwas in mir verändert sich und ich kann es nicht aufhalten.”
Evan machte wieder einen Schritt auf sie zu “Hast du Angst vor mir?” fragte er während seine roten Augen sie musterten.
“Nein.” sie kannte das Gefühl Angst nicht, eigentlich kannte sie gar keine Gefühle, aber etwas neues regte sich in ihr und sie wusste dass sie keine Angst vor ihm hatte, doch sie glaubte vor der Zukunft Angst zu haben.
“Das musst du auch nicht, du musst mich nicht fürchten. Ich werde dich beschützen.” er legte seine Hände um ihre Taille und zog sie zu sich heran, sodass ihr Kopf an seiner Brust lag. Doch sie spürte keinen Herzschlag, er war gestorben, schon vor langer Zeit. Wieder berührte er mit seinen Lippen ihre Haare und wieder erstarrte sie, er begann zu lachen. “Ich habe dir etwas mitgebracht, da dein Kleid schon sehr zerrissen und schmutzig ist.”
“Du musst mir nichts schenken, mir macht es nichts aus.” sie sah ihn an und bemerkte wie sehr seine Augen leuchten “Ist alles in Ordnung mit dir? Deine Augen, sie leuchten.”
Er grinste, “Ich habe nichts, nur bin ich froh dass du hier bist, bei mir.”
Sie lächelte. Evan löste seine Hände von ihr und ging hinüber zur Tür, neben welcher ein größerer Karton stand. Er reichte ihn ihr, “Hier bitte, für dich.”
“Ich hab doch gesagt du musst mir nichts schenken.”
“Ich möchte es aber gerne.”
Sie legte den Karton aufs Bett und begann das Band mit welchem er verschnürt war zu lösen.
“Ich werde draußen warten, sag einfach wenn du fertig bist.” sie nickte und er ging durch die Tür hinaus.
Als sie endlich die Bänder hatte lösen können und den Deckel anhob weiteten sich ihre Augen, ein Kleid lag im Inneren und zwar von einer Schönheit und Perfektion, wie Filine es noch nie gesehen hatte. Nicht einmal im Himmel konnte man solche Kleider anfertigen. Es war golden mit weißen Rüschen und Verzierungen geschmückt. Bis ungefähr zwei Handlänge unter der Hüfte eng anliegend, zu jenem Punkt auch einmal senkrecht, am Busen und einmal waggerecht, an der Taille wellend hinunter laufend. Die Schultern waren unbedeckt.
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Kommentare
Raphael schrieb am 2009-12-18 19:52:42:
Deine Gesichte hat mir gefallen , ich hoffe meine Gesichte wird dir auch gefallen.
Er kommt er geht , doch die weisheit bleibt
Engel endfinden keine angst doch liebe spüren sie :)
stephanie schrieb am 2009-06-19 18:28:54:
die geschichte ist echt supi ich freue mich schon auf die fortsetzung^^
sarah schrieb am 2009-06-07 17:52:14:
is echt schön was passiert wohl in der fortsetzung
faraday schrieb am 2009-01-22 20:49:44:
hey ich warte sehnsüchtrig auf eine fortsetzung... ich steh total auf vampir geschichten.....^^
Liv schrieb am 2008-10-13 20:54:00:
Tolle geschrieben und interessantes Thema. Du hast dir viele Gedanken gemacht und es kommen sehr außergewöhnliche Gestalten vor. Das einzige was mich etwas verwirrt, ist, dass Filine so unbekümmert mit der Situation umgeht. Wie du gesagt hast können Engel nichts fühlen, aber sie denkt bestimmt nicht nur ganz positiv über ihre Situation.
Freue mich schon auf eine Fortsetzung!
Schöne Grüße
Liv
eli schrieb am 2008-07-18 11:25:25:
weiter so
zhara schrieb am 2008-07-18 10:01:23:
Schöne Geschichte und bin auch schon gespannt wie es weiter geht. Aber kleiner Tipp von mir, um mehr Spannung aufzubauen, hättest du das mit Evan und Filian etwas mehr in die Länge ziehen können. Du weißt schon: Ich lieb dich, du liebst mich...
Aber trotzdem wunderbar geschrieben und gut beschrieben.
Weiter so. Freu mich schon auf eine Fortsetzung.
Ach ja.... versuch das nächste mal ein besseres Ende zu schreiben. Bei dir hört die Geschichte plötzlich auf. Es ist immer besser, wenn da dann noch so ein letzter spannender Satz zu Schluss kommt. Nur fürs nächste mal.
Deine zhara
Mary schrieb am 2008-07-17 20:28:14:
Das ist eine gute Geschichte und ich freue mich auf eine Fortsetzung! Hoffentlich kommt sie bald!
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