wenn teufel engel lieben 2
von
Lille-peach
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und hier die lang erwartet fortsetzung von meiner geschicht.... hoffe sie gefällt euch^^
Sie betrachtete das Meisterstück eine ganze Weile bevor sie sich den Fetzen den sie anhatte abstreifte und in das neue Kleid hinein schlüpfte, es war weich und fühlte sich gut auf ihrer Haut an. Filine drehte sich nach links und nach rechts, während sie beobachtete wie der Stoff mal zur einen Seite schwang und mal zur anderen. Nach endlosen Minuten konnte sie den Blick endlich davon lösen und ging auf die Tür zu, sie war nicht verschlossen und so drückte sie die Klinke hinunter und blickte auf den langen Flur, den sie vor einiges Stunden mit Evan hinunter gekommen war. Er lehnte an der linken Wand und betrachtete sie.
„Du siehst fantastisch aus.“
„Danke.“ Sie wich seinem Blick aus und ihr Herz begann schneller zu schlagen. Vor Freude? Oder Aufregung? Was war nur mit ihr passiert, jeder Engel war so wie man es einem in der Schule beibrachte, nur sie, nur sie musste wieder eine Ausnahme sein.
„Lass uns gehen, Luzifer will sicher wissen was du machst.“
Sie schauderte bei seinen Worten. Nur zu gut konnte sie sich an ihre letzte Begegnung mit Luzifer erinnern und sie war nicht erpicht diese zu wiederholen.
„Hab keine Angst, ich bin bei dir. Es wird niemand wagen dich anzurühren, solange ich in deiner Nähe bin.“ Er legte seine Hand um ihre Taille und führte sie den Flur entlang.
„Und was ist wenn du nicht bei mir bist?“
„Das wird nicht passieren.“ Es war ein Versprechen, dass wusste sie, er würde es nicht riskieren das ihr etwas zustieß.
Der Saal war nun gefüllt, überall liefen Dämonen und Vampire durch die Gegend. Niemand achtete auf die schwarze und die weiße Gestalt die gerade durch einen der Eingänge gekommen waren und nun in Richtung von Luzifers Thron unterwegs waren.
Filine versteifte sich als die zwei Hörner in Sichtweite kamen. Der Rest des Körpers erschien mit jedem Schritt, den sie machte. Erst das kantige Gesicht mit den schwarzen Augen, die bleichen Lippen und zum Schluss das schwarze Gewand in das er gekleidet war.
„Ah… Evan und sein Engel. Hattet ihr eine schöne Nacht?“ er grinste breit und sein Blick verharrte unverwandt auf Filine.
„Ja.“ Antwortete Evan.
„Es gibt einen wichtigen Auftrag für dich mein Sohn,…“ Filine starrte Evan an, hatte Luzifer gerade wirklich ‚mein Sohn’ gesagt? „Zwei deiner Begleiter darfst du selbst wählen, der dritte wird Lilith sein. Wenn sie sich bei dieser Probe bewährt wirst du sie als Frau nehmen.“ Evan verkrampfte sich neben ihr, doch an seiner Stimme ließ er sich nichts anmerken. „Jawohl Vater.“
„Und noch etwas…nimm deine kleine Freundin mit ich möchte keinen Aufruhr wegen ihr riskieren. Nun geh, in wenigen Stunden werdet ihr aufbrechen.“
Evan deutete eine Verbeugung an und wandte sich um, still folge sie ihm. Sie wusste dass er mit ihr sprechen würde wenn er dafür bereit war. Sein Arm lag noch immer um sie geschlungen und er hielt sie so fest an sich gepresst das sie glaubte er wollte sie für immer festhalten und nie wieder loslassen.
„Willst du nichts wissen?“ er sah sie nicht an, seine Stimme zitterte etwas und seine Schritte wurden immer schnelle.
„Willst du denn darüber sprechen?“
„Frag mich etwas.“
„Ist Luzifer wirklich dein Vater?“
Er grinste „Ja. Ich bin der Sohn des Teufels, gestatten mich vorzustellen Evan.“ Er ließ sie für einen kurzen Moment los und verbeugte sich auch vor ihr, bevor er seinen Arm wieder fest um sie schlang.
„Aber ich dachte du bist ein Vampir.“
„Das bin ich auch. Zum einem Teil zumindest.“ Er grinste.
„Was soll dass heißen, zu einem Teil?“
„Meine Mutter war ein Vampir, mein Vater ist der Teufel. Ich bin von beidem etwas.“ Seufzend ließ er sie los. Sie hatte nicht bemerkt dass sie schon wieder vor seinem Zimmer standen. Evan trat einen Schritt vor und öffnete die Tür.
„Warte hier auf mich ich brauche nicht lange. Ich muss nur ein paar Reisevorbereitungen treffen.“
Sie betrat den Raum und er schloss die Tür hinter ihr.
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Kommentare
Leser schrieb am 2009-08-06 02:07:11:
Liebe Lille-peach,
mir gefällt deine Idee der Liebe zwischen einem Engel und einem Teufel gut und deinen Stil mag ich im Allgemeinen auch. Die bisher veröffentlichten Teile der Geschichte machen neugierig auf die weitere Handlung.
Allerdings muss ich mich BlackStar anschließen, was dein Tempo angeht. Du könntest deine Ge-
schichte ruhig mehr ausschmücken, um einen detaillierteren Einblick in die Welt der Engel und Teufel, vor allem in die der Persönlichkeiten deiner (Haupt-)Personen zu geben. Es gibt einige Stellen, die du weiter ausführen könntest:
Am Anfang fände ich weitere Erklärungen zu der Welt, in der deine Geschichte spielt, zum Konflikt zwischen den beiden am Krieg beteilgten Parteien und zum Anlass dieser Auseinandersetzung schön. Das würde dem Leser die Hintergründe näher bringen, auf die du später vielleicht zurück-
greifen willst.
Als die Schlacht beendet ist und Filine sich zurückzieht, um nachzudenken, lässt die Spannung etwas nach. Du könntest ihre Gedanken aber gut in erlebter Rede wiedergeben, da sie sicherlich verwirrt und besorgt ist nach den Erlebnissen der Schlacht, um es interessanter zu machen.
In den Szenen im Luzifers Residenz bleiben dann einige Fragen offen wie z.B. wie fühlt sich Filine, als sie sich von ihren Feinden umzingelt weiß? Ist sie nachhaltig besorgt? Was denkt und fühlt sie, als Evan ihr nahe kommt? Ist sie verunsichert? Was denkt sie über die Tatsache, dass Evan der Sohn des Teufels ist? Wer ist Lilith und auf welche Reise muss sie sich am Ende der begeben? Ihre Reaktionen lassen den Leser ihre Gefühle zwar erahnen, aber er erhält keine direk-
ten Einblicke. Außerdem wundert es mich, dass Filine Evan nicht nach den Gründen für sein Ver-
halten gefragt hat, als sie die Gelegenheit dazu hatte. Sie muss sehr verwirrt gewesen sein, dass er sich ihretwegen seinem Vater entgegengestellt hat, obwohl er eigentlich ihr Feind ist. Ein wei-
terer wichtiger Punkt ist, dass Filine Gefühle wie Liebe oder Angst nicht kennt, was du auch immer wieder betont hast, und daher seine Handlungsweise nicht nachvollziehen kann. Zwar wird deut-
lich, dass eine Veränderung auch in ihr vorgeht, doch diese geht sicherlich auch nur langsam von-
statten, sodass sie wahrscheinlich noch etwas unsicher und vorsichtig reagieren wird.
Vielleicht könntest du auch noch den, wahrscheinlich vorhandenen Konflikt zwischen ihrem Wunsch nach einer Rückkehr zu den Engeln wegen ihrer Besorgnis um ihren Freund und ihren Ge-
fühlen Evan gegenüber darstellen. Das würde Filine mehr charakterliche Tiefe geben.
Ich hoffe, dass du diese Anregungen nicht als Kritik auffasst, denn es ist keineswegs meine Absicht dich oder dein Werk zu kritisieren. Dies sind nur die Fragen, die mir während des Lesens in den Kopf gekommen sind und deren Antworten mich sehr interessieren würden. Vielleicht kannst du darüber einmal nachdenken.
Ich wünsche dir noch viel Erfolg mit dem Fortsetzen deiner Geschichte.
Leser
Stephanie schrieb am 2009-06-20 00:38:10:
geht die geschichte noch weiter wenn ja dann schreibe sie bitte die geschichte ist nämlich sehr schön
BlackStar schrieb am 2009-05-06 12:22:42:
ich finde deine Geschichte schön doch das Tempo ist noch etwas zu schnell lass dir mehr zeit zwischen den Handlungen und spare nicht an den Gedanken und den Gefühlen der Beiden
sonst wirkt es unwirklich wenn Sie sich (sozusagen) von jetzt auf gleich in Evan verliebt.
Ansonsten ist deine Geschichte nicht schlecht und ich bin gespannt wie es weiter geht.
Ps. Wenn Evan der Sohn Luzifers ist dann ist er zum Teil also Engel und zum andern Teil Vampir?!
lulu schrieb am 2009-03-16 18:12:43:
schliesse mich vollkommen Liv an.
Liv schrieb am 2009-03-08 14:54:48:
Ich finde es super, aber der Schluss ist nicht so spannend. Doch trotzdem freut man sich schon auf den nächsten Teil.
Liv
olli.jenny@web.de schrieb am 2009-02-16 10:33:18:
hey ich lese gerne solche geschichten und mich würde es auch intressieren wie es weiter geht hoffe es kommt bald :-)
leika schrieb am 2009-01-29 16:41:01:
bitte bitte lass dir dieses mal nicht so viel Zeit mit dem nachposten. Ich bin unheimlich gespannt wie es weiter geht.
Vielen dank
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